Lageplan und Informationen

Hier sehen Sie eine Übersicht des Geländes

Standort Muertendall

Zentrale Arbeitsstätte und Sitz des SIGRE ist der Standort Muertendall auf dem Gebiet der Gemeinden Betzdorf und Grevenmacher mit der Deponie, dem Betriebs- und  Verwaltungsgebäude sowie allen dazugehörigen Anlagen und Installationen. Die ersten Bemühungen, um im Osten des Landes eine Zentraldeponie einzurichten, reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Der Standort Muertendall wurde zu Beginn des Jahres 1972 von einer nationalen Expertenkommission wegen der hier anstehenden ausgezeichneten geologischen Verhältnisse zurückbehalten. Die Deponie wurde am 01.01.1979 in Eigenregie vom SIGRE in Betrieb genommen und die damalige Kapazität sollte voraussichtlich bis zum Jahr 1990 reichen. Bereits ab 1986 strebte das Syndikat zusammen mit den zuständigen Ministerien und Verwaltungen eine Lösung für die Zeit nach der Verfüllung der Deponie an. Als  zwischenzeitlich die genehmigte Höhe von 285 m ü. NN respektiv die vorgesehene Kapazität von 300.000 m3 erreicht worden war musste die Deponie am 17.12.1991 nach einem verheerenden Brand geschlossen werden. Erst mit der Verwirklichung des Projektes zur Sanierung und Erweiterung der Deponie Muertendall konnte die Entsorgungssicherheit für die Mitgliedsgemeinden wieder hergestellt werden. Gute Zufahrtsmöglichkeiten und die zentrale Lage der Deponie im Entsorgungsgebiet des SIGRE waren entscheidend für den Ausbau und für die weitere Nutzung des bestehenden Standortes. Die Sanierung und Erweiterung der Deponie konnte am 12.10.1995 in Angriff genommen werden.

Legende

1 Eingangsbereich mit Waage
2 Verwaltungsgebäude
3 Rest- und Wertstoffannahmestelle
4 Annahmestelle Superdreckskëscht
5 Umladestation
6 Sickerwasserreinigungsanlage
7 Blockheizkraftwerk
8 Gasfackel
9 Deponiekörper
10 Kompostplatz
11 Kompostlagerhalle
12 Sickerwasserpufferbecken
13 Regewasserrückhaltebecken
14 Sickerwasserpumpstation

Sicherheit und Kontrolle

Oberstes Gebot für den Bau und den Betrieb einer Entsorgungsanlage ist der Schutz und die Sicherheit von Mensch und Natur, dies sowohl in der Umgebung wie auch im Betrieb selbst. Mit diesem Ziel vor Augen schloss das SIGRE mit einer spezialisierten Fachfirma einen langfristigen Konzessionsvertrag ab, der die Leistungen Personal- und Materialstellung, sowie Projektsteuerung umfasst. Sämtliches im Betrieb eingesetztes Personal verfügt über eine spezifische Ausbildung im Bereich Ver- und Entsorgung und regelmäßige Schulungen  vervollständigen die berufliche Erfahrung. Für die Planung und die Bauleitung des Projektes zur Sanierung und Erweiterung der Deponie und für alle weiteren Baumaßnahmen wird auf spezialisierte Ingenieurbüros und Sachverständige aus dem In- und Ausland zurückgegriffen. Auch werden regelmäßig wissenschaftliche Projekte und Analysen mit der Universität  Luxemburg und anderen ausländischen Hochschulen durchgeführt.
Unter der Leitung der Beamten der SIGRE-Verwaltung kann auf diese Weise sicher gestellt werden, dass das notwendige Fachwissen zur Ausführung der  zahlreichen Aufgaben des Syndikates zur Verfügung steht.